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07.08.2018
Erster Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in China
Biosichernde Maßnahmen kontrollieren

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist zum ersten Mal in China in einer Schweinehaltung nachgewiesen worden. Das Landwirtschaftsministerium in Peking hat am vergangenen Freitag (03.08.2018) mitgeteilt, dass in der Nähe der Stadt Shenyang das Virus in einem Betrieb festgestellt wurde. 47 Tiere verendeten zwei Tage vorher in einem kleineren Schweinebetrieb. Das Testergebnis hat dann das  hochansteckende Virus bestätigt.

Seitens der Behörden wurden Sperr- und Beobachtungszonen ausgewiesen und die ersten ca. 1000 Tiere wurden bereits gekeult. Die Behörden reagierten mit großer Besorgtheit auf den Ausbruch. Bereits vorbereitete Notfallpläne für den Seuchenfall wurden in Kraft gesetzt und es wird mit allen Mitteln versucht, eine weitere Verschleppung der Seuche zu verhindern. In China wird mit ca. der Hälfte des weltweiten Schweinebestandes, die größte Herde in einem Land gehalten. Auch in Europa und Deutschland wird dieser direkte Ausbruch in einem Hausschweinebestand, ohne vorher den Wildschweinebestand zu betreffen, mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen.

Wir appellieren daher weiterhin an die schweinehaltenden Betriebe, ihre Biosicherheit auf den eigenen Betrieben auf den Prüfstand zu stellen, um eine direkte Einschleppung in den Bestand so gut es geht zu verhindern.